Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Beratungsprojekte sowie einen Überblick über Arbeitsschwerpunkte und Projektbeispiele seit 1990. Außerdem eine Liste von Veröffentlichungen, die aus der Projektarbeit von hammerbacher entstanden sind.

Aktuelle Projekte

SOLUTIONS – neue Instrumente für den europäischen Wasserschutz

Das EU-Forschungsprojekt SOLUTIONS führt wissenschaftliche Erkenntnisse für den Schutz der Wasserressourcen in der Europäischen Union zusammen und entwickelt neue Beobachtungs-, Analyse- und Bewertungsinstrumente für Behörden, Wasserwirtschaft und Politik. Besondere Aufmerksamkeit liegt dabei auf bisher wenig beachteten Stoffen, auf Kombinationseffekten und auf künftigen Schadstoffszenarien. An dem von 2013 bis 2018 laufenden Projekt beteiligen sich 39 wissenschaftliche Einrichtungen und Fachpartner. hammerbacher ist Fachpartner für das internationale Stakeholder Board und berät die Kommunikation mit Stakeholdern.

Der lösungsorientierte Ansatz des Projektes stellt hohe Ansprüche an Passgenauigkeit und Zuverlässigkeit sowie die Eignung der Instrumente für die Unterstützung politischer Entscheidungen. Die Anforderungen an diese Instrumente sind regelmäßig Thema für das internationale Stakeholder Board, das sich zweimal jährlich trifft, um mit den leitenden Wissenschaftlern den Projektfortschritt zu diskutieren. Auch in der jährlichen General Assembly mit allen beteiligten Wissenschaftlern diskutieren die Stakeholder mit. Zentrale Ergebnisse des Projektes wurden vom 19. bis 21. Juni 2018 in der Final Conference in Leipzig vorgestellt. Der Abschlussbericht liegt Ende 2018 vor.  solutions-project.eu

Ein langfristiger Stakeholderdialog in der Lebensmittelkette

Vielfältige Themen stellen sich dem Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) als Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft mit ca. fünfhundert Mitgliedsorganisationen. Für eine fundierte Meinungsbildung sucht der Verband im BLL Dialog Lebensmittel den offenen Austausch mit den unterschiedlichen Akteuren der Lebensmittelkette.

In dem vertrauensgeschützten Format diskutieren zweimal jährlich Vertreter aus rund dreißig gesellschaftlichen Gruppen, Verbänden und Unternehmen Schwerpunktthemen der Lebensmittelkette. Themen sind z.B. Anforderungen an neue Proteinquellen, die Zukunft der Nutztierhaltung, der Kenntnisstand von Ernährungswissenschaft und -Medizin, der Einsatz neuer Technologien im Lebensmittelbereich, die Vermeidung von Lebensmittelverlusten, konsumlenkende Maßnahmen, die Kennzeichnung von Lebensmitteln und die Kommunikation mit Verbrauchern. Regelmäßige Dialogrunden und eine offene Diskussionskultur unterstützen den konstruktiven Diskurs und den Aufbau von Vertrauen über die unterschiedlichen Interessenlagen der Teilnehmer hinweg.

hammerbacher begleitet den BLL Dialog Lebensmittel seit seinem Beginn im Jahr 2003.

Kommunikation an Standorten der Zementindustrie

Die Herstellung von Zement muss aus wirtschaftlichen und aus ökologischen Gründen nahe bei der geologischen Lagerstätte des Hauptrohstoffs erfolgen, um belastende Massentransporte zu vermeiden. Damit sind Standorte der Zementindustrie an natürliche Vorkommen von Kalkstein gebunden, in denen dieser in den erforderlichen Mengen und Qualitäten abgebaut werden kann.

Das Umfeld der Werke wird dabei sowohl durch den Gesteinsabbau wie auch durch die Anlagen zur Herstellung der Zementprodukte belastet. Die tiefen Landschaftseingriffe durch den Abbau von Kalkstein sind zwar zeitlich befristet und werden später durch Neugestaltung kompensiert – die betroffenen Anwohner und Kommunen müssen jedoch über viele Jahre mit ihnen leben. Auch kann der gleichwertige Ersatz für besonders empfindliche Naturflächen schwierig sein. Ähnliches gilt für den Abbau des ebenfalls benötigten Kieses. Die großen Flächen und Industrieanlagen, die für die Zementproduktion benötigt werden, werden daher in ihrem Umfeld oft als Belastung wahrgenommen.

Der frühzeitige Dialog mit zuständigen Behörden, Anwohnern, anliegenden Kommunen, Umweltgruppen und Politik ermöglicht es den Unternehmen, Interessen des Umfelds zu verstehen, unnötige Belastungen und Konflikte zu vermeiden und geeignete Kompensationen zu erkennen. Er fördert gleichzeitig im Umfeld des Standorts das Verständnis für unvermeidbare Belastungen. hammerbacher unterstützt die nachhaltige Kommunikation von Unternehmen an Standorten der Zementindustrie.

Nachbarschaftsdialoge in der Stahlindustrie

Das Genehmigungsverfahren zur Wiederinbetriebnahme einer Schlackendeponie in unmittelbarer Nähe zum Wohngebiet Bochum-Marbach wurde seit 2010 von vielen Anwohnern mit Befürchtungen, Misstrauen und Ablehnung begleitet. Im Juni 2013 konnte sich jedoch ein Anwohnerbeirat konstituieren und bietet seither ein von hammerbacher moderiertes Forum für die Diskussion.

Die Betreiberfirma Outokumpu Nirosta berichtet in dem Gremium ausführlich über die Sanierung der Altlasten, den Ausbau der Deponie und die landschaftspflegerische Neugestaltung. Der sichtbare Fortschritt der Sanierungsmaßnahmen und der Deponiegestaltung hat die zuvor sehr kontroverse öffentliche Diskussion beruhigt.

Neues Konfliktpotenzial ergibt sich seit Ende 2016 durch die Planung von Outokumpu Nirosta, nicht nur Schlacken und Bauschutt aus dem ehemaligen Stahlwerk Bochum, sondern auch  ähnliche Abfälle anderer Anlieferer zu deponieren. Der entsprechende Änderungsantrag des Unternehmens Mitte 2017 wird durch den Anwohnerbeirat scharf kritisiert. Der Beirat hat sich jedoch trotz des Konfliktes für die Weiterarbeit des Gremiums entschieden.

Download Anwohnerbeirat

Am Standort Krefeld-Stahldorf bietet das Unternehmen einen Nachbarschaftsdialog an – er wurde bereits 2006 durch den vorherigen Eigentümer ThyssenKrupp  Nirosta begonnen. Seither begleitet hammerbacher die regelmäßigen Treffen mit Vertretern der gesellschaftlichen Gruppen und interessierten Anwohnern aus der Nachbarschaft der Anlagen in einer Kontaktgruppe. In den Treffen werden alle nachbarschaftsrelevanten Entwicklungen von Outokumpu vorgestellt, auch Besichtigungen stehen auf dem Programm.

Modellprojekt zur informellen Bürgerbeteiligung

Frühzeitig ins Gespräch kommen, zuhören, Ideen und Wünsche mitnehmen, Mitgestaltung an Entscheidungen ermöglichen – darum ging es dem niedersächsischen  Kultusministerium in dem Modellprojekt zur informellen Bürgerbeteiligung am Beispiel des „Kooperativen Hortes“.

In einer Serie von rund 25 Workshops und Arbeitskonferenzen haben Eltern, Grundschullehrer, Horterzieher, Grundschulkinder und ehemalige Hortkinder ihre Ideen und Anforderungen für die Integration von Grundschule und Hort erarbeitet. Darauf aufbauend  entwickelten die vier Modellkommunen Aurich, Neustadt am Rübenberge, Osterholz-Scharmbeck und Salzgitter ihre Konzepte für den Kooperativen Hort. Im Anschluss an das Modellprojekt wurden die Konzepte in Praxisversuchen vertieft. Das Kultusministerium wertete die Konzepte auch mit Blick auf die geplante Anpassung des Kindertagesstättengesetzes aus – die informelle Beteiligung im Vorfeld eines Gesetzesvorhabens auf Landesebene wurde von den Bürgern im Modellprojekt besonders begrüßt.

Vorgehen und Ergebnisse des Beteiligungsprojektes sind publiziert:
Bericht der Projektberatung, hammerbacher gmbh beratung&projekte, April 2016
Zeitschrift des Niedersächsischen Städtetages NST-N_6-7/2016
Niedersächsisches Kultusministerium, Gerlach, N. und Nolte, G., Schulverwaltungsblatt Niedersachsen, 11/2016

Referenzüberblick

Dialog mit Stakeholdern

Die Beratung für den Dialog mit Stakeholdern umfaßt die Analyse der Ausgangssituation und von Konfliktlagen, die detaillierte Vorbereitung, die Begleitung und die laufende Auswertung des Kommunikationsprozesses. Ebenso die qualifizierte und rechtzeitige Information für die interessierte Öffentlichkeit und eine professionelle Ansprache der Presse. Die Erfahrung von hammerbacher in der Kommunikation mit Stakeholdern bezieht sich auf öffentliche und auf nicht-öffentliche Beratungssituationen.

Öffentlich dokumentierte, umfangreiche Prozesse sind zum Beispiel: der Diskurs Gentechnologie in Niedersachsen, 1995 bis 1996, beauftragt von der Niedersächsischen Staatskanzlei und der Evangelischen Akademie Loccum; der Diskurs Grüne Gentechnik, 2002 bis 2003, beauftragt vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft; das Forum Tierversuche in der Forschung, 2005 bis 2015, beauftragt von der DFG, der Max-Planck-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft; der Zukunftsprozess des Landkreis Goslar, 2007 bis 2015, beauftragt vom Landkreis Goslar; der InfoDialog Fracking, 2011 bis 2014, beauftragt von ExxonMobil.

Beispiele für langjährige, nicht-öffentliche Beratungen und Prozesse der Stakeholderkommunikation aus abgeschlossenen Projekten sind: die Anpassung von Umweltmanagement und Notfallmanagement in Unternehmen der Erdgas- und Erdölindustrie an veränderte Erwartungen von Stakeholdern; die Moderation eines firmeninternen Kuratoriums zu neuen Technologien der Pflanzenzüchtung; die Begleitung der Kommunikation mit Politik und Behörden zu Industrieprojekten; das Sekretariat für die Gründungs- und Aufbauphase der nationalen Plattform Ernährung und Bewegung; das Monitoring und die Auswertung von öffentlichen Diskussionen und Kampagnen für verschiedene Auftraggeber.

Dialog mit Betroffenen

Während Stakeholderdialoge durch professionelle Dialogteilnehmer mit ausgeprägten strategischen Interessen und Positionen gekennzeichnet sind, geht es in Dialogen mit Betroffenen vor Allem um konkrete Probleme und persönliche Interessen.  Um die Teilnehmenden in ihrer Interessenäußerung und -klärung zu unterstützen, werden insbesondere laienverständliche Informationen, unterstützende Arbeitsformen sowie ein verbindlicher Umgang mit Dialogergebnissen benötigt.

Neben Informations- und Dialogveranstaltungen zu Einzelthemen, betreute hammerbacher regelmäßig langfristige Nachbarschaftsdialoge an konfliktträchtigen Industriestandorten. Abgeschlossene Projektbeispiele sind: der Nachbarschaftskreis der Honeywell Specialty Chemicals in Seelze, 1994 bis 2004; der Nachbarschaftsdialog von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover, 1998 bis 2006; das Dialogforum der KWS SAAT SE am Stammsitz Einbeck, 2009 bis 2012; der Nachbarschaftsdialog zum Industriegebiet Grevenbroich Ost der Unternehmen Aleris Recycling, Tokai Erftcarbon und Hydro Aluminium, 2010 bis 2013.
Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderte Modellprojekt Offene Umfeldkommunikation für kleine und mittlere Unternehmen, 2001 bis 2003, betreute hammerbacher im Auftrag der Träger Gewerbeaufsichtsämter Hannover, Göttingen und Hildesheim, IHK Hannover-Hildesheim und HWK Hannover. In diesem Projekt wurde gemeinsam mit den beteiligten KMUs ein Leitfaden für die Nachbarschaftskommunikation entwickelt. Darauf aufbauend entwickelte das  europäische Netzwerk der Gewerbeaufsichtsbehörden IMPEL  in dem Projekt Informal resolution of environmental conflicts by neighbourhood dialogues mit der Beratung von hammerbacher einen Leitfaden für Aufsichtsbehörden. In den Jahren 2010 bis 2013 brachte hammerbacher diese Erfahrungen und Konzepte in die Erarbeitung der VDI-Richtlinie 3883 Blatt 3 zum Konfliktmanagement im Immissionsschutz ein.

Über umfangreiche Erfahrung verfügt hammerbacher ebenso in der informellen Bürgerbeteiligung auf kommunaler und Landesebene. Beispiele für abgeschlossene Projekte sind: die Moderation der Abschlussphase und die Auswertung der Geschichte des Münchehagen-Ausschuss zur Altlast SAD Münchehagen, 1995 bis 1997, im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums; die Konzipierung und Durchführung der Bürgerdiskurse des Landes Niedersachsen in zwei Landkreisen und einer Großstadt zu Zukunftsaufgaben für Staat und Gesellschaft, 1998 bis 2000, im Auftrag der Niedersächsischen Staatskanzlei; aufbauend auf dieses Projekt erarbeitete hammerbacher im Auftrag der Staatskanzlei Gute Praxis Standards für die Bürgerbeteiligung in Kommunen. Im Auftrag des niedersächsischen Kultusministeriums führte hammerbacher 2015 bis 2016 in vier Kommunen das Modellprojekt zur informellen Bürgerbeteiligung ‚Kooperativer Hort‘ durch.
Darüber hinaus konzipierte und moderierte hammerbacher im Auftrag von Kommunen die informelle Bürgerbeteiligung zu weiteren Themen wie Kanalsanierung, Verkehrsanbindung, Naherholung, Schulentwicklung und Kulturentwicklung.

Netzwerken und Kooperationsaufbau

Netzwerken und der Aufbau von neuen Kooperationen sind in allen Projekten von hammerbacher ein wichtiger und gezielt unterstützter ‚Nebeneffekt‘. Ganz im Vordergrund der Projektarbeit standen sie in den folgenden Beispielen.

Für die neuartige Zusammenarbeit von 8 nationalen Spitzenorganisationen aus den Bereichen Politik, Lebensmittelwirtschaft, Medizin, Krankenkassen, Sport und Eltern in der 2004 gegründeten Plattform Ernährung und Bewegung für die Übergewichtsprävention bei Kindern und Jugendlichen gab es kein Vorbild. Ebenso nicht für die Zusammenarbeit der neuartigen Plattform mit Kommunen, Bildungseinrichtungen und sozialen Akteuren, u.a. in einem mehrjährigen Pilotprojekt für gesunde Kitas und Projekten für Junge Eltern. hammerbacher beriet und betreute über rund 10 Jahre zunächst die Aufbauphase und danach mehrere Projekte der Plattform. pebonline.de

Um neue Kooperationen ging es ebenfalls in dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Pilotprojekt Lebendige Hase, 2004 bis 2008. Um den Fluss „Hase“ im Bereich der Stadt Osnabrück als natürlichen, geschichtlichen und städtebaulichen Raum zu revitalisieren, arbeitete das Projekt an der frühzeitigen Identifizierung und Lösung von Konflikten aufgrund der vielfältigen konkurrierenden Nutzungsansprüche. Es entstand ein von Fachverwaltung, Interessengruppen und engagierten Bürgern getragenes Entwicklungskonzept mit nachfolgenden umfangreichen Investitionen für die Revitalisierung. In der Folge entstand darüber hinaus ein bundesweites Netzwerk für den Erfahrungsaustausch zur Gewässerrevitalisierung zwischen Kommunen. lebendige-hase.de

Für die Weiterentwicklung von Schulen werden Konzepte benötigt, mit denen alle Beteiligten im Schulalltag gut leben können. In dem niedersächsischen Modellprojekt ‚Kooperativer Hort‘  konzipierte und moderierte hammerbacher 2015 bis 2016 die Konzeptentwicklung für eine neuartige Zusammenarbeit von Hort und Grundschule – mit intensiver Beteiligung von  Kindern, Eltern, Lehrern, Hortpädagogen und der Hort- und Schulträger in vier Modellkommunen. Für Kommunen in Nordrhein-Westfalen moderierte hammerbacher Zukunfts- und Kooperationsworkshops für die Schulentwicklung.

Beratung und Prozessbegleitung

Der Kommunikationserfolg und ein effizienter Einsatz von Zeit und Ressourcen hängen nicht zuletzt von dem zutreffenden Verständnis der Aufgaben, realistischen Zielen der Kommunikation und geeigneten Kommunikationskompetenzen auf der Seite des Auftraggebers ab. Ob es um die Kommunikation in der eigenen Organisation oder mit Externen geht – am Anfang steht die Sicherung dieser Rahmenbedingungen und damit die Strategieentwicklung sowie oft auch eine Weiterentwicklung der eigenen Organisation des Auftraggebers. Im weiteren Verlauf eines Projektes geht es um die konsequente Prozessauswertung und bedarfsgerechte Anpassung.

Beispiele aus der langjährigen Beratungspraxis von hammerbacher sind Inhouse-Vorträge und Workshops, die Moderation von Leitbild- und Strategieprozessen, die Erstellung von Projektplänen und Arbeitshilfen, die Begleitung interner Gremien und Projektgruppen und die regelmäßige Beratung für Projektverantwortlichen.

Veröffentlichungen

Hammerbacher, R./Richter, R. (2016): Modellprojekt des Landes Niedersachsen zur informellen Bürgerbeteiligung am Beispiel des ‚Kooperativen Hortes‘, Bericht der Projektberatung

Hammerbacher, R. (2014): Der gesellschaftliche Diskurs – hat Fracking eine Chance? Beitrag zur 47. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft. In: Schriftenreihe „Gewässerschutz-Wasser-Abwasser“ Band 234. ISBN 978-3-938996-40-9

Hammerbacher, R.  für das Sekretariat des Forum Tierversuche in der Forschung (Hrsg.): Die Tötung von Versuchstieren (2014). Synthese der Diskussion zur ethischen Praxis 2010 bis 2012 (2013). Ziel- und Zweckbewertung von Tierversuchen (2012). Impulspapier „Versuchstierkunde und Refinement“ (2012). Die Qualifizierung für die Durchführung und Beurteilung von Tierversuchen (2012). Moralprofil für die tierexperimentelle Forschung (2011). Belastungskataloge zur Bewertung von Tierversuchen (2010).

Mitwirkung R. Hammerbacher: VDI-Richtlinie 3883 Blatt 3 / Part 3 (2014): Konfliktmanagement im Immissionsschutz, Grundlagen und Anwendung am Beispiel von Gerüchen.  Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN – Normenausschuss KRdL (Hrsg.)

Ewen, C./Hammerbacher, R. (2013): Hydrofracking dialogue and information dissemination process in Germany. In: Shale gas in Europe – Opportunities, Risks, Challenges, A Multidisciplinary Analysis With A Focus On European Specificities; Musialski, C; Lechtenböhmer, S.; Altmann, M.; Zittel, W. (eds); Claeys & Casteels

Ewen, Ch./Borchardt, D./Richter, S. / Hammerbacher, R. (2012): Risikostudie Fracking – Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Fracking-Technologie für die Erdgasgewinnung aus unkonventionellen Quellen (Übersichtsfassung). ISBN 978-3-00-038262-8

Borchardt, D./Ewen, Ch./Richter, S./Hammerbacher, R. (2012): Informations- und Dialogprozess zur Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Fracking-Technologie. In: Wasser und Abfall, Juni 2012. Springer Vieweg/Springer Fachmedien Wiesbaden

Hammerbacher, R./Hartmann, U. (2011): Das Lösungspotenzial von Nachbarschaftsdialogen bei Geruchskonflikten – am Fallbeispiel eines Industriegebiets mit einer hohen Zahl von Geruchsquellen. In: VDI-Wissensforum (Hrsg). Gerüche in der Umwelt. VDI-Berichte 2114. ISBN 978-3-18-092141-9

Pfütze, I./Wesling, S./Hammerbacher, R. (2011): Projektbeschreibung „Gesunde Kitas – starke Kinder“. In: Plattform Ernährung und Bewegung (Hrsg), Gesunde Kita – starke Kinder! Methoden, Alltagshilfen und Praxistipps für die Gesundheitsförderung in Kindertageseinrichtungen. Cornelsen Verlag, Berlin. ISBN 978-3-589-24708-0

Hammerbacher, R. (2003): Strategien für eine erfolgreiche Nachhaltigkeitskommunikation. In: Girnau, M./Hövelmann, L./Wahmhoff, W./Wolf, W./Wurl,H. (Hrsg), Nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft. Erich Schmidt Verlag, Berlin. ISBN 3-503-07498-8

Schüpphaus, M./Hammerbacher, R. (2003): Betriebe und ihre Nachbarn. Vertrauen aufbauen – Konflikte lösen. 12 Schritte zu einer guten Nachbarschaft. Hrsg: Staatliche Gewerbeaufsichtsämter Hannover, Hildesheim und Göttingen, IHK Hannover, HWK Hannover

Hammerbacher, R. (2003): Diskurs Grüne Gentechnik. Abschlussbericht der Moderation zu dem Diskursprojekt des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft 2002

Hammerbacher, R./Stewens-Werner, D. (2002): Gute Praxis Standards für die Bürgerbeteiligung in Kommunen.

Hammerbacher, R. (2001): Professionelles Konfliktmanagement in der Umweltmediation. In: Zeitschrift für Konfliktmanagement, Centrale für Mediation Gmbh (Hrsg. und Verlag), 4. Jahrgang, Heft 6/2001

Hammerbacher, R./Claus, F. (2001): Dialog- und Beteiligungsprozesse setzen sich durch. In: Organisationsentwicklung Nr. 2/2001, Basel

Hammerbacher, R./Richter, R./ Schüpphaus, M. / Hagedorn, H. (2000): Die Zukunftsaufgaben für Staat und Gesellschaft. Abschlussbericht zu den Bürgerdiskursen des Landes Niedersachsen zur Staatsmodernisierung 1998 bis 2000

Hammerbacher, R. (2000): Die Vermittlungsarbeit zur Altlast Münchehagen – 1981 – 2004. In: Centrale für Mediation Gmbh (Hrsg. und Verlag), Zeitschrift für Konfliktmanagement, 3. Jahrgang, Heft 1/2000

Hammerbacher, R. (1999): Abschlussbericht über das Vermittlungsverfahren „Münchehagen-Ausschuss“ zur Altlast SAD Münchehagen. In: Anhelm, F. E. (Hrsg), Das Vermittlungsverfahren „Münchehagen-Ausschuss“. Loccumer Protokolle 32/99. ISBN 3-8172-3299-3

Hammerbacher, R. / Richter, R. (1999): Das niedersächsische Diskursprojekt ‚Die Zukunftsaufgaben für Staat und Gesellschaft‘. In: Die Niedersächsische Gemeinde 6/1999

Hammerbacher, R. (1999): Osnabrück wagt den Bürgerdiskurs zur Zukunft der KiTas – Das niedersächsische Diskursprojekt ‚Die Zukunftsaufgaben für Staat und Gesellschaft‘. In: Niedersächsischer Städtetag 8-9/1999

Hammerbacher, R. (1998): Dialog mit der Öffentlichkeit und Kommunikation in der Notfallkrise. In: Alija, R./Heuvels, K. (Hrsg), Betriebliches Umweltmanagement. WEKA-Praxis-Handbuch, Augsburg

Hammerbacher, R. (1997): Verwaltungsreform und kommunale Demokratie. Verwaltungs- und Politikreform braucht die Qualifizierung der Bürgerbeteiligung. In: Handbuch Kommunale Politik. Raabe Verlag, Berlin

Hammerbacher, R. (1997): Abschlussbericht der Moderatorin. In: Dally, A. (Hrsg), Gentechnologie in Niedersachsen, Dokumentation des Diskursprojektes „Gentechnologie in Niedersachsen“. Loccumer Protokolle 17/96 I. ISBN 3-8172-1796-X

Schüpphaus, M./Hammerbacher, R. (1997): Vom kommunalen Umweltschutz zum Umweltmanagement-System (UMS).  In: UmweltBriefe 10/1997.

Schüpphaus, M./Hammerbacher, R. (1997): Vom kommunalen Umweltschutz zum Umweltmanagement-System. Das Öko-Audit für Kommunen. In: Handbuch Kommunale Politik. Raabe-Verlag, Berlin

Schüpphaus, M./Hammerbacher, R. (1997): Auswertung vorhandener Bestandsaufnahmen zur Umweltmediation mit dem Ziel der Bewertung des Entwicklungspotentials der Themenfelder für den weiteren Einsatz des Mediationsinstrumentariums. Studie für die Arbeitsgemeinschaft für Umweltfragen (AGU), Bonn

Hammerbacher, R. (1994): Kommunale Umweltpolitik. Ein zentrales Element der Daseinsvorsorge. In: Handbuch Kommunale Politik. Raabe-Verlag, Berlin

Hammerbacher, R. (1994): Ökologisches Hallen- und Veranstaltungsmanagement. In: Umwelt Archiv. Umwelt Kommunal, Nr. 197

Hammerbacher, R. (1992): Erste Ansätze einer GRÜNEN Zeitpolitik, Resümee. In: Dirk Oblong (Hrsg.), Zeit und Nähe in der Industriegesellschaft. Verlagshaus Riedmühle GmbH. ISBN 3-928130-06-4