Kommunikation an Standorten der Zementindustrie

Die Herstellung von Zement erfolgt aus wirtschaftlichen und aus ökologischen Gründen nahe bei der geologischen Lagerstätte des Hauptrohstoffs, um belastende Massentransporte zu vermeiden. Damit sind Standorte der Zementindustrie an natürliche Vorkommen von Kalkstein gebunden, in denen dieser in den erforderlichen Mengen und Qualitäten abgebaut werden kann.

Das Umfeld der Werke wird dabei sowohl durch den Gesteinsabbau wie auch durch die Anlagen zur Herstellung der Zementprodukte belastet. Die tiefen Landschaftseingriffe durch den Abbau von Kalkstein sind zwar zeitlich befristet und werden später durch Neugestaltung kompensiert – die betroffenen Anwohner und Kommunen müssen jedoch über lange Zeit mit ihnen leben. Auch kann der gleichwertige Ersatz für besonders empfindliche Naturflächen schwierig sein. Ähnliches gilt für den Abbau des ebenfalls benötigten Kieses. Die großen Abbauflächen und Industrieanlagen für die Zementproduktion werden daher in ihrem Umfeld oft als Belastung wahrgenommen.

Der frühzeitige Dialog mit zuständigen Behörden, Anwohnern, anliegenden Kommunen, Umweltgruppen und Politik ermöglicht es den Unternehmen, Interessen des Umfelds zu verstehen, unnötige Belastungen und Konflikte zu vermeiden und geeignete Kompensationen zu erkennen. Er fördert gleichzeitig im Umfeld des Standorts das Verständnis für unvermeidbare Belastungen. hammerbacher unterstützt die nachhaltige Kommunikation von Unternehmen an Standorten der Zementindustrie.